Ajuster le contraste
Schriftgröße auswählen
Zum Bereich in Leichter Sprache Langage simplifié

Recherche de produit

Techniques de contrôle et de diagnostic pour la mobilité électrique et les motorisations alternatives

Appareils de contrôle pour bornes murales, bornes EVSE et câbles de recharge, ainsi qu'adaptateurs de contrôle

Contrôle professionnel des bornes de recharge murales, des dispositifs de recharge et des câbles de recharge Mode 3 ! Avec le nombre croissant de véhicules électriques, le besoin en techniques de contrôle professionnelles pour les wallbox, les bornes de recharge, les EVSE et les câbles de recharge augmente également. Il convient ici de distinguer différentes tâches de contrôle : le contrôle de sécurité électrique et de fonctionnement de l’équipement de recharge, le contrôle du câble de recharge utilisé ainsi que l’analyse d’un processus de recharge réel entre le véhicule électrique et la borne de recharge.

EVSE signifie Electric Vehicle Supply Equipment et désigne l'équipement de recharge électrique qui alimente un véhicule électrique en énergie. Une borne murale est un exemple typique d'EVSE.

Autotestgeräte Leitenberger propose à cet effet différents adaptateurs de test Metrel et solutions de mesure pour les systèmes de recharge Mode 3 avec connecteur de type 2.

L'adaptateur EVSE Metrel A 1532 XA est utilisé pour les essais de sécurité électrique et de fonctionnement des boîtiers muraux et autres EVSE de mode 3. L'adaptateur simule différents états du véhicule et du câble et fournit des connexions de mesure pour les appareils de test d'installation compatibles. De plus, il permet de simuler des états d'erreur définis et d'analyser la communication entre le contrôleur et le pilote.

L’adaptateur de câble de recharge Mode 3 Metrel A 1832 permet, associé à un appareil de test adapté, de réaliser des contrôles électriques sur les câbles de recharge de type 2. Il est notamment possible de tester le conducteur de protection, le conducteur extérieur et le conducteur neutre, le câble Control-Pilot, la résistance de codage PP et l’isolation.

Le câble de surveillance pour véhicules électriques Metrel A 1631 permet d’effectuer des mesures pendant un processus de recharge CA réel. Associé à des appareils de mesure adaptés ou à des adaptateurs Metrel, il permet notamment d’analyser le courant, la tension, la résistance PP et la communication CP.

Leitenberger couvre ainsi trois domaines de test différents :

  • Tester les bornes murales / EVSE
  • Tester les câbles de recharge Mode 3
  • Surveiller et analyser un processus de recharge en conditions réelles

Les appareils de test, adaptateurs et procédures de test requis dépendent de l'installation de recharge, du câble de recharge, de la tâche de mesure ainsi que des spécifications techniques et opérationnelles applicables.

Häufig gestellte Fragen zu Wallbox-, EVSE- und Ladekabel-Prüfungen

Wallboxen, Ladestationen und Ladekabel bilden gemeinsam die Schnittstelle zwischen elektrischer Installation und Elektrofahrzeug. Für eine fachgerechte Prüfung müssen elektrische Sicherheit, Fahrzeugkommunikation und Funktion getrennt betrachtet werden. Die folgenden Fragen erklären die wichtigsten Begriffe und Prüfverfahren rund um EVSE, Mode 3, Typ 2, Control Pilot und Proximity Pilot.

  • Was bedeutet EVSE?

    EVSE steht für Electric Vehicle Supply Equipment.

    Damit wird die elektrische Einrichtung bezeichnet, die ein Elektrofahrzeug mit der Stromversorgung verbindet und den sicheren Ladevorgang ermöglicht beziehungsweise steuert.

    Dazu können beispielsweise gehören:

    • Wallboxen
    • AC-Ladesäulen
    • andere fest installierte Ladeeinrichtungen

    Eine Wallbox ist damit eine Form von EVSE.

  • Was ist der Unterschied zwischen einer Wallbox und einer EVSE?

    „Wallbox“ beschreibt üblicherweise eine kompakte, an einer Wand oder ähnlichen Konstruktion montierte Ladeeinrichtung.

    EVSE ist der technisch weiter gefasste Begriff und umfasst grundsätzlich elektrische Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge.

    Für Prüfzwecke werden beide Begriffe häufig gemeinsam verwendet.

  • Was ist Mode 3 beim Laden eines Elektroautos?

    Mode 3 bezeichnet ein leitungsgebundenes AC-Ladeverfahren, bei dem das Elektrofahrzeug über eine speziell dafür vorgesehene Ladeeinrichtung mit dem Wechselstromnetz verbunden wird.

    Zwischen Fahrzeug und EVSE findet dabei über die entsprechenden Signalleitungen eine Steuer- beziehungsweise Statuskommunikation statt.

    In Europa wird bei Mode-3-Ladesystemen häufig der Typ-2-Steckverbinder eingesetzt.

  • Was ist ein Typ-2-Stecker?

    Typ 2 ist ein standardisiertes Stecksystem für das AC-Laden von Elektrofahrzeugen.

    Der Steckverbinder besitzt neben den Kontakten für elektrische Leistung und Schutzleiter auch Kontakte für die Signale Control Pilot (CP) und Proximity Pilot (PP).

    Typ-2-Stecksysteme werden bei vielen europäischen Elektrofahrzeugen, Wallboxen und AC-Ladestationen verwendet.

  • Was ist ein EVSE-Prüfadapter?

    Ein EVSE-Prüfadapter stellt eine definierte elektrische Schnittstelle zwischen einer Wallbox beziehungsweise Ladestation und einem geeigneten Installations- oder Sicherheitsprüfgerät her.

    Er kann außerdem bestimmte Zustände eines angeschlossenen Elektrofahrzeugs beziehungsweise Ladekabels simulieren.

    Dadurch kann eine Wallbox geprüft werden, ohne für jede Prüfung ein reales Elektrofahrzeug verwenden zu müssen.

  • Ist der A 1532 XA selbst ein vollständiges Wallbox-Prüfgerät?

    Nein.

    Der A 1532 XA ist ein EVSE-Prüfadapter.

    Für umfassende elektrische Sicherheitsprüfungen wird er zusammen mit einem kompatiblen Installationsprüfgerät verwendet.

    Der Adapter stellt dafür die Verbindung zur EVSE her und ermöglicht unter anderem Fahrzeug- und Kabelsimulationen, Messanschlüsse sowie bestimmte Funktions- und Fehlersimulationen.

  • Was kann mit dem Metrel A 1532 XA geprüft werden?

    In Verbindung mit unterstützten Metrel-Installationsprüfgeräten ermöglicht der A 1532 XA elektrische Sicherheits- und Funktionsprüfungen an Mode-3-EVSE mit Typ-2-Anschluss.

    Zu den unterstützten Funktionen gehören unter anderem:

    • Simulation verschiedener Fahrzeugzustände
    • Simulation unterschiedlicher Kabelzustände beziehungsweise Stromtragfähigkeiten
    • Zugang zu L1, L2, L3, N und PE
    • CP-Signalüberwachung
    • Unterstützung von RCD-Prüfungen
    • Lasttests bis 13 A
    • verschiedene Fehlersimulationen
    • automatisierte Prüfsequenzen mit kompatiblen Prüfgeräten
  • Kann eine Wallbox geprüft werden, ohne ein Elektroauto anzuschließen?

    Ja.

    Genau dies ist eine wichtige Aufgabe eines EVSE-Prüfadapters.

    Der A 1532 XA kann unterschiedliche Zustände eines Elektrofahrzeugs simulieren. Dadurch kann überprüft werden, wie die Wallbox auf die entsprechenden Fahrzeugzustände reagiert.

  • Was bedeutet Fahrzeugsimulation bei einer Wallbox-Prüfung?

    Eine EVSE erwartet bestimmte elektrische Signale vom angeschlossenen Fahrzeug.

    Ein Prüfadapter bildet diese Zustände definiert nach.

    Dadurch kann beispielsweise simuliert werden, ob:

    • kein Fahrzeug angeschlossen ist,
    • ein Fahrzeug angeschlossen ist,
    • das Fahrzeug ladebereit ist
    • oder ein Fehlerzustand vorliegt.

    Damit lässt sich die Reaktion der EVSE gezielt prüfen.

  • Was ist das CP-Signal?

    CP steht für Control Pilot.

    Die Control-Pilot-Leitung dient bei Mode-3-Ladesystemen zur Steuerung beziehungsweise Signalisierung zwischen Elektrofahrzeug und Ladeeinrichtung.

    Über das CP-Signal können unter anderem verschiedene Fahrzeug- und Ladezustände erkannt beziehungsweise kommuniziert werden.

  • Welche CP-Zustände können bei einer EVSE-Prüfung simuliert werden?

    Mit einem geeigneten Prüfadapter können unterschiedliche Zustände simuliert werden.

    Dazu gehören beispielsweise:

    • Fahrzeug nicht angeschlossen
    • Fahrzeug angeschlossen
    • Fahrzeug angeschlossen und ladebereit
    • Fahrzeug mit besonderer Lüftungsanforderung
    • Pilot- beziehungsweise Fehlerzustand

    Damit kann überprüft werden, ob die Wallbox entsprechend reagiert.

  • Was bedeutet PP beziehungsweise Proximity Pilot?

    PP steht für Proximity Pilot.

    Die PP-Funktion dient unter anderem dazu, das Vorhandensein beziehungsweise die Eigenschaften des angeschlossenen Ladekabels zu erkennen.

    Über eine Widerstandscodierung kann beispielsweise die zulässige Stromtragfähigkeit eines Ladekabels signalisiert werden.

  • Warum wird der PP-Widerstand geprüft?

    Der PP-Codierwiderstand enthält Informationen über die Stromtragfähigkeit des Ladekabels.

    Eine fehlerhafte Widerstandscodierung kann deshalb dazu führen, dass Kabel beziehungsweise Ladeeinrichtung nicht korrekt zusammenarbeiten.

    Bei einer professionellen Ladekabelprüfung kann der PP-Widerstand deshalb gezielt gemessen werden.

  • Kann der A 1532 XA unterschiedliche Ladekabel simulieren?

    Ja.

    Der Adapter besitzt einen Wahlschalter für die Proximity-Pilot-Funktion.

    Damit können unterschiedliche Kabelzustände beziehungsweise Stromtragfähigkeiten simuliert werden.

    Die EVSE kann dadurch entsprechend ihrem vorgesehenen Verhalten geprüft werden.

  • Kann mit dem A 1532 XA ein PE-Fehler simuliert werden?

    Ja.

    Die XA-Version unterstützt verschiedene Fehlersimulationen.

    Dazu gehören unter anderem:

    • PE offen
    • PE-CP-Kurzschluss
    • Diodenkurzschluss

    Solche Simulationen ermöglichen es, die Reaktion der Ladeeinrichtung auf definierte Fehlerzustände zu überprüfen.

  • Warum werden Fehler an einer Wallbox simuliert?

    Eine Sicherheits- und Funktionsprüfung soll nicht nur zeigen, dass eine Anlage unter normalen Bedingungen funktioniert.

    Abhängig von Prüfgerät und Prüfverfahren kann auch kontrolliert werden, wie die EVSE auf bestimmte definierte Fehlerzustände reagiert.

    Ein EVSE-Prüfadapter ermöglicht es, solche Zustände kontrolliert zu simulieren.

  • Kann mit dem A 1532 XA ein 6-mA-DC-Fehlerstromschutz geprüft werden?

    Der A 1532 XA unterstützt in Verbindung mit geeigneten Prüfgeräten entsprechende Prüfungen von EV-RCD-Funktionen beziehungsweise 6-mA-DC-Fehlerstromerkennung.

    Welche Prüfung tatsächlich durchgeführt werden kann, hängt vom angeschlossenen Installationsprüfgerät und der zu prüfenden EVSE ab.

  • Was ist ein RCD bei einer Wallbox?

    RCD steht für Residual Current Device, im Deutschen üblicherweise Fehlerstrom-Schutzeinrichtung beziehungsweise FI-Schalter.

    Diese Schutzfunktion soll bestimmte Fehlerströme erkennen und die elektrische Anlage entsprechend abschalten.

    Welche Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen bei einer konkreten Ladeeinrichtung erforderlich beziehungsweise eingebaut sind, richtet sich nach Installation, Wallbox und den einschlägigen technischen Vorgaben.

  • Welche elektrischen Messungen können bei einer Wallbox-Prüfung erforderlich sein?

    Abhängig von Anlage, Prüfgrund und technischen Vorgaben können unter anderem relevant sein:

    • Schutzleiterdurchgängigkeit
    • Isolationswiderstand
    • Schleifen- beziehungsweise Netzimpedanz
    • RCD-Prüfung
    • Spannung und Phasen
    • Schutzmaßnahmen
    • Funktionsprüfung der Ladeeinrichtung

    Der EVSE-Prüfadapter stellt dafür die Schnittstelle zur Wallbox bereit. Die eigentlichen Messungen werden mit einem dafür geeigneten Installationsprüfgerät durchgeführt.

  • Was ist der Unterschied zwischen Sicherheitsprüfung und Funktionsprüfung einer Wallbox?

    Bei einer elektrischen Sicherheitsprüfung werden Schutzmaßnahmen beziehungsweise elektrische Eigenschaften der Anlage untersucht.

    Bei einer Funktionsprüfung wird dagegen kontrolliert, ob die EVSE auf verschiedene Fahrzeug-, Kabel- und Ladezustände ordnungsgemäß reagiert.

    Für eine vollständige Beurteilung können beide Prüfbereiche relevant sein.

  • Kann der Control-Pilot-Verlauf gemessen werden?

    Ja.

    Der A 1532 XA besitzt einen BNC-Ausgang zur Überwachung des CP-Signals.

    Mit einem geeigneten Messgerät beziehungsweise Oszilloskop kann dadurch der Signalverlauf untersucht werden.

  • Ist eine Wallbox-Prüfung dasselbe wie eine Prüfung des Elektrofahrzeugs?

    Nein.

    Bei einer Wallbox- beziehungsweise EVSE-Prüfung wird die Ladeeinrichtung geprüft.

    Bei einer elektrischen Hochvolt-Sicherheitsprüfung wird dagegen das Fahrzeug beziehungsweise dessen Hochvoltsystem untersucht.

    Geeignete Prüfgeräte für Fahrzeugmessungen finden Sie unter HV-Sicherheit und elektrische Prüfungen an Elektrofahrzeugen.

  • Was ist ein Mode-3-Ladekabel?

    Ein Mode-3-Ladekabel verbindet ein Elektrofahrzeug mit einer dafür vorgesehenen AC-Ladeeinrichtung.

    Neben den stromführenden Leitern und dem Schutzleiter enthält das Kabel auch die für die Ladefunktion erforderlichen CP- und PP-Verbindungen beziehungsweise Codierungen.

  • Warum sollte ein Mode-3-Ladekabel geprüft werden?

    Ladekabel sind mechanischen und elektrischen Belastungen ausgesetzt.

    Mögliche Fehler können beispielsweise entstehen an:

    • Steckern
    • Kontakten
    • Kabelmantel
    • Leitern
    • Schutzleiter
    • CP-Leitung
    • PP-Codierung

    Eine elektrische Prüfung kann helfen, entsprechende Fehler zu erkennen.

  • Was ist der Metrel A 1832?

    Der A 1832 ist ein Prüfadapter für Mode-3-Ladekabel mit Typ-2-Steckverbindern.

    Er stellt die Schnittstelle zwischen dem Ladekabel und einem geeigneten Sicherheitsprüfgerät her.

    Dadurch können verschiedene elektrische Sicherheits- und Funktionsprüfungen am Ladekabel durchgeführt werden.

  • Ist der A 1832 ein eigenständiges Ladekabel-Prüfgerät?

    Nein.

    Der A 1832 ist ein Ladekabel-Prüfadapter.

    Für die eigentlichen elektrischen Messungen wird ein kompatibles Metrel- oder geeignetes anderes Sicherheitsprüfgerät benötigt.

  • Welche Prüfungen sind mit dem A 1832 möglich?

    In Verbindung mit einem geeigneten Prüfgerät können unter anderem geprüft werden:

    • Durchgängigkeit des Schutzleiters PE
    • Durchgängigkeit von L1, L2, L3 und N
    • Durchgängigkeit der CP-Leitung
    • PP-Codierwiderstand
    • Isolation der Außenleiter gegen Erde

    Zusätzlich besitzt der Adapter LED-Anzeigen für eine schnelle Durchgangskontrolle der Leistungsleiter.

  • Kann die Schutzleiterverbindung eines Ladekabels geprüft werden?

    Ja.

    Die Durchgängigkeit beziehungsweise der niederohmige Zustand des Schutzleiters gehört zu den wichtigen elektrischen Prüfungen eines Mode-3-Ladekabels.

    Der A 1832 ermöglicht diese Messung in Verbindung mit einem geeigneten Sicherheitsprüfgerät.

  • Können alle Leiter eines Mode-3-Kabels geprüft werden?

    Mit dem A 1832 können neben dem Schutzleiter auch die Durchgängigkeit von:

    • L1
    • L2
    • L3
    • N
    • CP

    kontrolliert werden.

    Das ist wichtig, weil ein Kabel trotz intaktem Schutzleiter einen Fehler in einem anderen Leiter aufweisen kann.

  • Kann der Isolationswiderstand eines Ladekabels geprüft werden?

    Ja.

    In Verbindung mit einem geeigneten Sicherheitsprüfgerät können Isolationsmessungen zwischen den dafür vorgesehenen Leitern beziehungsweise gegen Schutzleiter durchgeführt werden.

    Die Prüfparameter müssen zum Ladekabel und zur jeweiligen Prüfvorgabe passen.

  • Können 13-, 20-, 32- oder 63-A-Ladekabel unterschieden werden?

    Die zulässige Stromtragfähigkeit eines Mode-3-Ladekabels wird über die PP-Widerstandscodierung signalisiert.

    Mit dem A 1832 kann dieser Codierwiderstand gemessen und damit kontrolliert werden, ob die Codierung zum vorgesehenen Ladekabel passt.

  • Kann der A 1832 Prüfergebnisse dokumentieren?

    In Verbindung mit kompatiblen Metrel-Prüfgeräten und der entsprechenden Software können automatisierte Prüfsequenzen verwendet und professionelle Prüfberichte erstellt werden.

    Damit eignet sich die Lösung insbesondere für wiederkehrende und standardisierte Ladekabelprüfungen.

  • Was ist der Unterschied zwischen A 1532 XA und A 1832?

    Die beiden Adapter prüfen unterschiedliche Teile des Ladesystems.

    A 1532 XA:
    Prüft beziehungsweise simuliert Funktionen an der Wallbox / EVSE.

    A 1832:
    Dient der elektrischen Prüfung des Mode-3-Ladekabels.

    Damit lassen sich Ladeeinrichtung und Ladekabel getrennt voneinander untersuchen.

  • Was ist das A 1631 EV-Überwachungskabel?

    Das A 1631 ist ein spezielles Mess- und Überwachungskabel, das zwischen einer EVSE und einem Elektrofahrzeug eingesetzt wird.

    Es besitzt Typ-2-Anschlüsse für die Verbindung mit Fahrzeug und Ladeeinrichtung.

    In Verbindung mit geeigneten Messgeräten beziehungsweise Adaptern können dadurch elektrische Parameter während eines realen AC-Ladevorgangs untersucht werden.

  • Was kann während eines Ladevorgangs mit dem A 1631 überwacht werden?

    Abhängig von den zusätzlich verwendeten Metrel-Geräten können unter anderem folgende Parameter untersucht werden:

    • Strom
    • Spannung
    • PP-Widerstand
    • CP-Signalkommunikation

    Damit unterscheidet sich das A 1631 von einer reinen EVSE-Simulation.

  • Bis zu welchem Ladestrom kann das A 1631 eingesetzt werden?

    Das A 1631 ist für die Überwachung von AC-Ladevorgängen mit EVSE bis 32 A ausgelegt.

    Für die konkrete Messung müssen zusätzlich die Grenzwerte und Spezifikationen der angeschlossenen Messgeräte berücksichtigt werden.

  • Kann das A 1631 den tatsächlichen Ladestrom messen?

    Das A 1631 stellt entsprechende Messzugänge für die Überwachung des Ladestroms bereit.

    Für die eigentliche Messung beziehungsweise Verifikation wird ein geeignetes Messgerät angeschlossen.

    Das Überwachungskabel selbst ersetzt kein vollständiges Leistungs- oder Netzqualitätsmessgerät.

  • Kann mit dem A 1631 die Ladespannung gemessen werden?

    Ja, in Verbindung mit einem geeigneten Messgerät kann die Spannung während des AC-Ladevorgangs erfasst beziehungsweise überprüft werden.

    Das A 1631 stellt hierfür entsprechende Messanschlüsse bereit.

  • Kann mit dem A 1631 die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Wallbox untersucht werden?

    Das A 1631 ist für die Überwachung der CP-Signalkommunikation während eines realen Ladevorgangs vorgesehen.

    Für diese Funktion werden zusätzlich kompatible Metrel-Prüfgeräte beziehungsweise der dafür vorgesehene eMobility-Analyser benötigt.

    Das A 1631 allein analysiert die CP-Kommunikation nicht vollständig.

  • Warum ist die Analyse eines realen Ladevorgangs sinnvoll?

    Manche Fehler treten nur auf, wenn Fahrzeug und Ladeeinrichtung tatsächlich miteinander verbunden sind und Energie übertragen wird.

    Eine Messung während des realen Ladevorgangs kann deshalb ergänzende Informationen liefern, beispielsweise zu:

    • Ladestrom
    • Spannung
    • CP-Kommunikation
    • PP-Codierung
    • Verhalten von EV und EVSE
  • Kann mit dem A 1631 eine externe Last simuliert werden?

    Ja.

    Über entsprechende Anschlüsse kann eine externe Last von bis zu 13 A simuliert werden.

    Dies kann beispielsweise genutzt werden, um die Verbrauchserfassung beziehungsweise Zählerfunktion einer EVSE zu überprüfen.

  • Kann mit diesen Geräten auch DC-Schnellladen geprüft werden?

    Die hier beschriebenen Geräte A 1532 XA, A 1832 und A 1631 sind auf entsprechende AC-/Mode-3- beziehungsweise Typ-2-Anwendungen ausgerichtet.

    DC-Schnellladesysteme beziehungsweise Mode-4-Systeme stellen andere technische Anforderungen und benötigen dafür vorgesehene Prüf- und Messverfahren.

  • Ist Typ 2 dasselbe wie CCS?

    Nein.

    Typ 2 beschreibt die bei AC-Ladesystemen verwendete Steckerschnittstelle.

    CCS beziehungsweise Combined Charging System erweitert das Stecksystem für DC-Schnellladen um zusätzliche Leistungskontakte.

    Die hier behandelten Metrel-Produkte sind primär auf Typ-2-/Mode-3-AC-Anwendungen ausgerichtet.

  • Wie oft muss eine Wallbox geprüft werden?

    Ein universelles Prüfintervall für jede Wallbox lässt sich nicht pauschal nennen.

    Prüfart und Prüffrist können unter anderem abhängen von:

    • Installationsart
    • Betreiber
    • Nutzung
    • Gefährdungsbeurteilung
    • Herstellerangaben
    • einschlägigen gesetzlichen und technischen Vorgaben

    Die jeweils geltenden Anforderungen müssen deshalb für die konkrete Anlage bestimmt werden.

  • Sollte eine Wallbox nach der Installation geprüft werden?

    Eine neu errichtete beziehungsweise geänderte elektrische Anlage muss entsprechend den für sie geltenden Vorgaben geprüft werden.

    Bei einer EVSE gehören dazu je nach Installation sowohl klassische elektrische Installationsprüfungen als auch ladefunktionsspezifische Prüfungen.

    Ein EVSE-Adapter ermöglicht dabei die Verbindung eines geeigneten Installationsprüfgeräts mit der Ladeeinrichtung.

  • Sollte eine Wallbox nach einer Reparatur erneut geprüft werden?

    Welche Prüfungen nach einer Reparatur erforderlich sind, hängt von Art und Umfang der durchgeführten Arbeiten ab.

    Wenn sicherheits- oder funktionsrelevante Teile betroffen waren, können entsprechende Wiederholungs- beziehungsweise Funktionsprüfungen erforderlich sein.

    Die konkrete Vorgehensweise richtet sich nach Herstellervorgaben und den einschlägigen technischen Anforderungen.

  • Kann ein normales Multimeter eine Wallbox-Prüfung ersetzen?

    Nein.

    Mit einem Multimeter können einzelne Größen wie Spannung oder Widerstand gemessen werden.

    Eine vollständige EVSE-Prüfung kann jedoch zusätzliche Prüfungen und Simulationen erfordern, beispielsweise:

    • RCD-Prüfung
    • Isolationsprüfung
    • Schleifenimpedanz
    • Fahrzeugzustandssimulation
    • CP-/PP-Funktionsprüfung
    • Fehlersimulation

    Dafür werden geeignete Installationsprüfgeräte und EVSE-Prüfadapter eingesetzt.

  • Kann ein Elektrofahrzeug als Ersatz für einen EVSE-Prüfadapter verwendet werden?

    Ein reales Fahrzeug kann zeigen, ob ein Ladevorgang grundsätzlich funktioniert.

    Es ermöglicht jedoch keine gezielte und reproduzierbare Simulation verschiedener Fahrzeug-, Kabel- und Fehlerzustände.

    Für professionelle Prüfungen bietet ein EVSE-Prüfadapter deshalb deutlich mehr definierte Prüfmöglichkeiten.

  • Was ist der Unterschied zwischen A 1532 XA und A 1631?

    Der A 1532 XA simuliert ein Elektrofahrzeug und dient der gezielten Prüfung der EVSE.

    Das A 1631 wird dagegen während eines realen Ladevorgangs zwischen EVSE und tatsächlichem Elektrofahrzeug eingesetzt.

    Vereinfacht:

    A 1532 XA → Fahrzeug wird simuliert.

    A 1631 → reales Fahrzeug lädt und der Ladevorgang wird überwacht.

    Welche Lösung benötige ich für welche Prüfaufgabe?

    Für die Auswahl ist entscheidend, was geprüft werden soll:

    Wallbox beziehungsweise EVSE prüfen:
    A 1532 XA mit kompatiblem Installationsprüfgerät.

    Mode-3-Typ-2-Ladekabel prüfen:
    A 1832 mit geeignetem Sicherheitsprüfgerät.

    Realen AC-Ladevorgang analysieren:
    A 1631 mit den für die gewünschte Messung geeigneten Messgeräten beziehungsweise Metrel-Komponenten.

  • Wer darf Wallboxen und EVSE elektrisch prüfen?

    Elektrische Prüfungen an Ladeeinrichtungen dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die für die jeweilige Tätigkeit entsprechend qualifiziert und beauftragt sind.

    Welche Qualifikation erforderlich ist, hängt von Messung, Anlage, Arbeitsumgebung und den geltenden elektrotechnischen Vorgaben ab.

    Die Qualifikation für Arbeiten an einer Wallbox ist dabei von der Qualifikation für Arbeiten am Hochvoltsystem eines Fahrzeugs zu unterscheiden.

  • Ist eine Wallbox-Prüfung Teil der Hochvolt-Fahrzeugdiagnose?

    Nein.

    Eine Wallbox gehört zur elektrischen Ladeinfrastruktur außerhalb des Fahrzeug-Hochvoltsystems.

    Deshalb sollte die Wallbox-/EVSE-Prüfung auf der Leitenberger-Website als eigene Themenwelt geführt werden.

    Für elektrische Prüfungen direkt am Fahrzeug finden Sie HV-Sicherheit und elektrische Prüfungen an Elektrofahrzeugen.

  • Welche weiteren E-Mobility-Prüfbereiche bietet Leitenberger?

    Neben der Ladeinfrastruktur bietet Leitenberger spezialisierte Lösungen unter anderem für:

    Damit lassen sich zentrale Prüf- und Serviceaufgaben rund um Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie deren Ladeinfrastruktur abdecken.

Paramètres des cookies
Ce site web utilise des cookies qui vous permettent d'accéder à des services proposés par des fournisseurs externes, comme YouTube ou Google Maps. La base juridique est ici l'art. 6 du DSGVO(1) a.

Vous pouvez ici vous opposer à la saisie anonyme de votre comportement d'utilisateur par MATOMO. À cette fin, nous enregistrons un cookie sur votre ordinateur afin de respecter cette décision lors de vos visites ultérieures.

Veuillez noter qu'en fonction de vos paramètres, certaines fonctions peuvent ne pas être disponibles.

Vous trouverez plus d'informations dans notre  Déclaration de confidentialité

Paramètres de Matomo

Attention : lors de l'opposition au tracking, un cookie de désactivation Matomo est créé, qui se souvient de votre opposition.