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Prüf- und Diagnosegeräte für Hydrauliksysteme

Digitale Hydraulik-Prüfkoffer für Druckmessungen

Digitale Hydraulik-Prüfkoffer kombinieren präzise Druckmessgeräte mit Messschläuchen, Prüfanschlüssen und Adaptern zu einem sofort einsetzbaren mobilen Prüfsystem. Dadurch eignen sie sich besonders für Werkstätten und Servicetechniker, die Hydraulikdrücke an unterschiedlichen Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen kontrollieren müssen.

Autotestgeräte Leitenberger bietet digitale Hydraulik-Prüfkoffer mit einem, zwei oder drei Digitalmanometern sowie einen speziell für die Arbeitshydraulik von Nutzfahrzeugen, Land-, Bau- und Forstmaschinen zusammengestellten Prüfkoffer. Je nach Ausführung stehen Messbereiche von 0 bis 100, 400 oder 600 bar sowie unterschiedliche Prüfanschlüsse und Messschläuche zur Verfügung. 

Häufig gestellte Fragen zu digitalen Hydraulik-Prüfkoffern

Ein Hydraulik-Prüfkoffer stellt die für professionelle Druckmessungen benötigten Manometer, Messschläuche und Anschlüsse kompakt in einem transportablen System bereit. Die passende Zusammenstellung richtet sich vor allem nach den zu erwartenden Systemdrücken, benötigten Messstellen und dem Fahrzeug- beziehungsweise Maschinenbestand. Hier beantworten wir häufige Fragen zur Auswahl und Anwendung digitaler Hydraulik-Prüfkoffer.

  • Was ist ein digitaler Hydraulik-Prüfkoffer?

    Ein digitaler Hydraulik-Prüfkoffer ist ein komplett zusammengestelltes Messsystem für Druckprüfungen an hydraulischen Anlagen.

    Je nach Ausführung enthält der Koffer:

    • ein oder mehrere Digitalmanometer
    • Messschläuche
    • Manometeranschlüsse
    • Prüfanschlüsse
    • Reduzierstücke und Verbindungselemente
    • Schutzkappen
    • einen an die Komponenten angepassten Transportkoffer

    Dadurch steht die benötigte Grundausstattung für unterschiedliche hydraulische Druckmessungen gemeinsam zur Verfügung.

  • Was ist der Vorteil eines Hydraulik-Prüfkoffers gegenüber einem einzelnen Manometer?

    Ein einzelnes Hydraulik-Digitalmanometer eignet sich gut, wenn bereits passende Messschläuche, Prüfanschlüsse und Adapter vorhanden sind oder regelmäßig nur ein bestimmter Druckbereich gemessen wird.

    Ein Hydraulik-Prüfkoffer bietet dagegen ein komplett zusammengestelltes und transportables Prüfsystem. Je nach Ausführung enthält er:

    • ein oder mehrere Manometer mit unterschiedlichen Messbereichen
    • passende Messschläuche
    • Prüfanschlüsse
    • Adapter und Reduzierstücke
    • weiteres Verbindungszubehör

    Dadurch ist der Prüfkoffer besonders für Werkstätten und mobile Servicetechniker geeignet, die an unterschiedlichen Fahrzeugen, Maschinen und Hydrauliksystemen arbeiten. Alle benötigten Komponenten sind geschützt im Koffer untergebracht und für wechselnde Messaufgaben schnell verfügbar.

  • Welche digitalen Hydraulik-Prüfkoffer bietet Leitenberger an?

    Aktuell stehen unter anderem folgende Varianten zur Verfügung:

    HPKD 10_LR

    • 1 Digitalmanometer
    • Messbereich 0–400 bar

    HPKD 20_LR

    • 2 Digitalmanometer
    • Messbereiche 0–400 und 0–600 bar

    HPKD 30_LR

    • 3 Digitalmanometer
    • Messbereiche 0–100, 0–400 und 0–600 bar

    HPKD-AH_LR

    • 2 Digitalmanometer
    • beide 0–600 bar
    • umfangreichere Adapterausstattung für Arbeitshydraulik

    Damit kann die Ausstattung an unterschiedliche Anforderungen der Werkstatt angepasst werden.

  • Welchen Prüfkoffer sollte ich wählen?

    Die Auswahl hängt vor allem davon ab:

    • welche Hydrauliksysteme regelmäßig geprüft werden,
    • welche maximalen Drücke auftreten,
    • wie viele Messbereiche benötigt werden,
    • ob mehrere Messstellen gleichzeitig untersucht werden sollen,
    • welche Prüfanschlüsse an den Fahrzeugen und Maschinen vorhanden sind.

    Für eine einfache Standarddruckmessung kann ein Koffer mit einem Manometer ausreichen.

    Bei einem breiteren Maschinenbestand sind zwei oder drei unterschiedliche Messbereiche häufig praktischer.

  • Was ist der HPKD 10_LR?

    Der HPKD 10_LR ist der kompakte Einstieg in die digitale Hydraulik-Druckprüfung.

    Der Koffer enthält ein digitales DM-80-Manometer mit einem Messbereich von 0 bis 400 bar, einen 2 Meter langen Messschlauch sowie verschiedene Prüf- und Reduzieranschlüsse.

    Das Digitalmanometer wird mit Werkskalibrierzertifikat geliefert.

  • Für welche Anwendungen eignet sich ein 400-bar-Prüfkoffer?

    Ein 400-bar-Messbereich deckt zahlreiche Anwendungen in der mobilen und stationären Arbeitshydraulik ab.

    Ob der Bereich ausreichend ist, hängt jedoch vom konkreten System ab.

    Vor der Messung müssen deshalb insbesondere:

    • normaler Betriebsdruck
    • maximal möglicher Systemdruck
    • mögliche Druckspitzen

    bekannt sein.

    Der Messbereich des Prüfgeräts darf nicht mit dem Sollwert der Maschine verwechselt werden.

  • Was ist der HPKD 20_LR?

    Der HPKD 20_LR kombiniert zwei Digitalmanometer:

    • 0–400 bar
    • 0–600 bar

    Zusätzlich sind zwei 2 Meter lange Messschläuche und verschiedene Prüfanschlüsse enthalten.

    Dadurch können unterschiedliche Druckbereiche mit einem gemeinsamen Prüfkoffer abgedeckt werden. Beide Manometer werden im aktuellen Set mit Werkskalibrierzertifikat angeboten.

  • Warum sind 400- und 600-bar-Manometer in einem Koffer sinnvoll?

    Nicht jedes Hydrauliksystem arbeitet mit demselben Druck.

    Durch unterschiedliche Messbereiche kann der Techniker das Manometer besser an die jeweilige Messaufgabe anpassen.

    Das ist sinnvoller, als grundsätzlich für jede Messung den größtmöglichen Messbereich zu verwenden.

  • Was ist der HPKD 30_LR?

    Der HPKD 30_LR ist die umfangreichste der standardisierten HPKD-Ausführungen.

    Er enthält drei Digitalmanometer mit:

    • 0–100 bar
    • 0–400 bar
    • 0–600 bar

    sowie passende Messschläuche und mehrere Prüfanschlüsse.

  • Warum ist im HPKD 30_LR zusätzlich ein 100-bar-Manometer enthalten?

    Nicht alle hydraulischen Messstellen arbeiten mit typischen Arbeitshydraulikdrücken von mehreren hundert bar.

    Für niedrigere Drücke ist ein kleinerer Messbereich häufig besser geeignet.

    Dadurch kann derselbe Prüfkoffer sowohl für niedrigere Druckbereiche als auch für Hochdruckanwendungen bis 600 bar eingesetzt werden.

  • Warum sollte nicht für jede Messung das 600-bar-Manometer verwendet werden?

    Ein großer Messbereich ist nicht automatisch für jede Messaufgabe optimal.

    Wenn beispielsweise ein wesentlich niedrigerer Druck erwartet wird, kann ein kleinerer, besser zur Anwendung passender Messbereich sinnvoller sein.

    Der Messbereich sollte deshalb immer passend zum zu erwartenden Druck gewählt werden.

  • Können mehrere Drücke gleichzeitig gemessen werden?

    Ja.

    Bei Prüfkoffern mit mehreren Manometern können bei entsprechendem Prüfaufbau mehrere Messstellen gleichzeitig angeschlossen werden.

    Das kann beispielsweise hilfreich sein, um:

    • Druck vor und nach einer Komponente zu vergleichen,
    • unterschiedliche Hydraulikkreise zu untersuchen,
    • verschiedene Systembereiche unter denselben Betriebsbedingungen zu beobachten.

    Welche Messstellen sinnvoll sind, richtet sich nach Hydraulikplan und Diagnoseaufgabe.

  • Was ist der HPKD-AH_LR?

    Der HPKD-AH_LR ist speziell auf Prüfungen an Arbeitshydrauliksystemen zugeschnitten.

    Leitenberger nennt insbesondere Anwendungen an:

    • Nutzfahrzeugen
    • Unimog
    • Landmaschinen
    • Baumaschinen
    • Forstmaschinen

    Der Koffer enthält zwei Digitalmanometer mit jeweils 0–600 bar sowie eine umfangreiche Auswahl an Prüfanschlüssen, Adaptern und vier 3 Meter langen Messschläuchen.

  • Was unterscheidet den HPKD-AH_LR von HPKD 20_LR?

    Der HPKD 20_LR ist ein universellerer digitaler Prüfkoffer mit:

    • 400-bar-Manometer
    • 600-bar-Manometer
    • zwei 2-m-Messschläuchen
    • Standard-Prüfanschlüssen

    Der HPKD-AH_LR wurde dagegen stärker auf die Anforderungen von Arbeitshydraulik ausgerichtet und enthält:

    • zwei 600-bar-Manometer
    • vier 3-m-Messschläuche
    • deutlich umfangreicheres Adapterprogramm
    • verschiedene metrische Prüfanschlüsse
    • Hydraulikstecker

    Dadurch eignet er sich insbesondere für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge.

  • Welche Prüfanschlüsse enthält der HPKD-AH_LR?

    Das aktuelle Adapterset enthält unter anderem Prüfanschlüsse in:

    • G 1/4
    • M8x1
    • M12x1,5
    • M14x1,5
    • M18x1,5

    sowie weitere T-Stücke und Hydraulikstecker.

    Dadurch lassen sich unterschiedliche Arbeitshydraulik-Anwendungen abdecken.

  • Warum besitzt der HPKD-AH_LR vier Messschläuche?

    Die umfangreichere Schlauchausstattung ermöglicht flexiblere Prüfaufbauten und Messungen an mehreren beziehungsweise weiter auseinanderliegenden Messstellen.

    Die Schläuche besitzen beim aktuellen HPKD-AH_LR jeweils eine Länge von 3 Metern.

  • Wie lang sind die Messschläuche der Standard-HPKD-Koffer?

    Bei HPKD 10_LR, HPKD 20_LR und HPKD 30_LR werden 2 Meter lange Messschläuche eingesetzt.

    Der für Arbeitshydraulik zusammengestellte HPKD-AH_LR verwendet dagegen 3 Meter lange Messschläuche.

  • Warum wird das Manometer über einen Messschlauch angeschlossen?

    Ein Messschlauch ermöglicht es, das Digitalmanometer räumlich von der eigentlichen Messstelle zu trennen.

    Dadurch kann das Manometer beispielsweise:

    • besser abgelesen werden,
    • außerhalb schwer zugänglicher Bereiche liegen,
    • von beweglichen Komponenten entfernt positioniert werden.

    Der Schlauch und alle Verbindungen müssen für den zu erwartenden Druck geeignet sein.

  • Wie wird ein Hydraulik-Prüfkoffer angeschlossen?

    Der Messschlauch wird über einen geeigneten Prüfanschluss mit der vorgesehenen Messstelle des Hydrauliksystems verbunden.

    Der genaue Prüfaufbau richtet sich nach:

    • Maschine beziehungsweise Fahrzeug
    • Hydraulikschaltplan
    • zu prüfendem Hydraulikkreis
    • erwarteter Druckhöhe
    • Herstellervorgaben

    Vor der Messung muss sichergestellt sein, dass alle Komponenten für den maximal auftretenden Druck geeignet sind.

  • Wo befinden sich Hydraulik-Prüfanschlüsse?

    Viele mobile Hydrauliksysteme besitzen spezielle Mess- beziehungsweise Diagnoseanschlüsse.

    Diese können sich beispielsweise an:

    • Pumpen
    • Ventilblöcken
    • Hydraulikkreisen
    • Steuerblöcken
    • Leitungen

    befinden.

    Die konkrete Messstelle muss anhand des Hydraulikplans beziehungsweise der Serviceinformationen bestimmt werden.

  • Kann ein Hydraulik-Prüfkoffer eine Hydraulikpumpe prüfen?

    Eine Druckmessung kann wichtige Informationen über das Verhalten einer Hydraulikpumpe liefern.

    Sie zeigt beispielsweise, ob unter den vorgesehenen Prüfbedingungen der erwartete Systemdruck erreicht wird.

    Eine vollständige Leistungsbeurteilung einer Pumpe erfordert jedoch häufig zusätzlich die Messung des Volumenstroms.

    Dafür eignet sich ein Hydraulik-Diagnosegerät für Druck, Durchfluss und Temperatur.

  • Kann eine Pumpe den richtigen Druck erreichen und trotzdem defekt sein?

    Ja.

    Ein ausreichender Druck allein bedeutet nicht zwingend, dass die Pumpe die erforderliche Fördermenge liefert.

    Bei bestimmten Verschleißbildern kann deshalb eine zusätzliche Volumenstrommessung erforderlich sein.

    Der digitale Prüfkoffer dient primär zur Druckdiagnose.

  • Kann mit dem Prüfkoffer eine interne Leckage erkannt werden?

    Eine Druckmessung beziehungsweise ein Druckverlauf kann Hinweise auf eine mögliche Leckage geben.

    Ein ungewöhnlicher Druckabfall beweist jedoch nicht automatisch, welche Komponente die Ursache ist.

    Interne Leckagen an:

    • Zylindern
    • Ventilen
    • Pumpen
    • Hydraulikmotoren

    müssen mit einem geeigneten Prüfaufbau weiter eingegrenzt werden.

  • Kann mit zwei Manometern der Druck vor und nach einem Ventil verglichen werden?

    Ja.

    Bei einem geeigneten Prüfaufbau können zwei Messstellen gleichzeitig überwacht werden.

    Dadurch lässt sich beispielsweise untersuchen, wie sich der Druck an unterschiedlichen Stellen eines Hydraulikkreises verhält.

    Die Bewertung erfolgt anhand des Hydraulikplans und der Hersteller-Sollwerte.

  • Können die Digitalmanometer Min- und Max-Werte anzeigen?

    Die eingesetzten DM-80-Digitalmanometer bieten je nach Ausführung entsprechende digitale Zusatzfunktionen.

    Für eine detaillierte Betrachtung von Funktionen, Messbereichen und Varianten finden Sie weitere Informationen unter Hydraulik-Digitalmanometer für Druckmessungen

  • Speichern die HPKD-Prüfkoffer automatisch Messdaten?

    Die normalen HPKD-Koffer sind mit DM-80-Digitalmanometern für die digitale Druckmessung ausgestattet.

    Sie sollten nicht mit den speziellen DM-80-UMS-Ausführungen mit internem Datenlogger verwechselt werden.

    Wenn eine längere Messwertaufzeichnung und spätere CSV-Auswertung benötigt wird, eignen sich entsprechende Datenlogger-Manometer beziehungsweise das digitale Hydraulik-Diagnosesystem HD 01 besser.

  • Werden die Digitalmanometer kalibriert geliefert?

    Bei den aktuellen Standardkoffern HPKD 10_LR, HPKD 20_LR und HPKD 30_LR nennt Leitenberger jeweils ein Werkskalibrierzertifikat WKZ 01 im Lieferumfang.

    Bei einer individuellen beziehungsweise speziellen Kofferzusammenstellung sollte der konkrete Lieferumfang geprüft werden.

  • Können individuelle Hydraulik-Prüfkoffer zusammengestellt werden?

    Ja.

    Leitenberger bietet bei den HPKD-Prüfkoffern ausdrücklich auch individuelle Kofferzusammenstellungen an.

    Dadurch können beispielsweise:

    • andere Messbereiche
    • zusätzliche Manometer
    • spezielle Prüfanschlüsse
    • andere Adapter

    an den tatsächlichen Maschinenbestand angepasst werden.

  • Ist ein Prüfkoffer für mobile Servicetechniker geeignet?

    Ja.

    Der wesentliche Vorteil eines Prüfkoffers liegt darin, dass Manometer, Schläuche und Anschlüsse gemeinsam transportiert und geschützt aufbewahrt werden.

    Das eignet sich insbesondere für:

    • mobilen Landmaschinenservice
    • Baumaschinenservice
    • Nutzfahrzeugservice
    • Forsttechnik
    • Kommunaltechnik
    • industrielle Instandhaltung
  • Eignet sich ein digitaler Hydraulik-Prüfkoffer für Landmaschinen?

    Ja.

    Hydraulische Funktionen spielen bei Traktoren und anderen Landmaschinen eine zentrale Rolle.

    Mit einem geeigneten Prüfkoffer können tatsächliche hydraulische Drücke an vorgesehenen Messstellen kontrolliert werden.

    Bei elektronisch geregelten Maschinen kann diese mechanische Druckprüfung zusätzlich mit der Jaltest Diagnose für Landmaschinen und Agrarfahrzeuge kombiniert werden.

  • Eignet sich der Prüfkoffer für Baumaschinen?

    Ja.

    Der HPKD-AH_LR ist sogar ausdrücklich für Anwendungen an Bau-, Land- und weiteren Arbeitsmaschinen zusammengestellt.

    Bei elektronisch überwachten Maschinen kann die hydraulische Druckmessung zusätzlich mit der Jaltest Diagnose für Baumaschinen und Off-Highway-Fahrzeuge kombiniert werden.

  • Kann eine elektronische Diagnose die Druckmessung ersetzen?

    Nicht vollständig.

    Die elektronische Diagnose kann beispielsweise:

    • Fehlercodes
    • Drucksensorwerte
    • Aktuatorzustände
    • Steuergeräteinformationen

    anzeigen.

    Der Hydraulik-Prüfkoffer misst dagegen den tatsächlichen Druck mechanisch beziehungsweise unabhängig über das angeschlossene Digitalmanometer.

    Gerade bei unplausiblen Sensorwerten kann dieser Vergleich diagnostisch hilfreich sein.

  • Was ist der Unterschied zwischen einem digitalen Hydraulik-Prüfkoffer und dem HD 01?

    Ein digitaler Hydraulik-Prüfkoffer konzentriert sich auf die Druckmessung.

    Das digitale Hydraulik-Diagnosegerät HD 01 kann zusätzlich:

    • Volumenstrom
    • Temperatur

    messen und Messwerte speichern.

    Wenn lediglich Systemdrücke kontrolliert werden sollen, ist ein Prüfkoffer häufig die kompaktere Lösung.

    Für eine umfassende Leistungsanalyse des Hydrauliksystems bietet HD 01 zusätzliche Diagnosemöglichkeiten.

  • Was ist der Unterschied zwischen digitalem und analogem Hydraulik-Prüfkoffer?

    Der wesentliche Unterschied liegt in der Druckanzeige.

    Ein digitaler Prüfkoffer verwendet elektronische Digitalmanometer.

    Ein analoger Hydraulik-Prüfkoffer verwendet klassische Zeigermanometer.

    Welche Variante besser geeignet ist, hängt unter anderem von:

    • gewünschter Ablesung
    • Einsatzbedingungen
    • benötigter Genauigkeit
    • Präferenz der Werkstatt

    ab.

  • Wann ist eine Hydraulik-Prüfleiste die bessere Lösung?

    Eine Hydraulik-Prüfleiste kann sinnvoll sein, wenn mehrere Manometer dauerhaft beziehungsweise besonders schnell gemeinsam eingesetzt werden sollen.

    Ein Prüfkoffer ist dagegen stärker auf den mobilen Einsatz und den geschützten Transport von Manometern, Schläuchen und Anschlüssen ausgerichtet.

  • Was muss bei Hydraulikmessungen bis 600 bar besonders beachtet werden?

    Hydrauliksysteme mit mehreren hundert bar speichern erhebliche Energie.

    Vor der Messung müssen deshalb insbesondere:

    • zulässiger Druck des Manometers
    • Druckfestigkeit des Messschlauchs
    • Zustand der Anschlüsse
    • korrekter Sitz aller Verbindungen
    • richtige Messstelle

    kontrolliert werden.

    Beschädigte oder ungeeignete Komponenten dürfen nicht eingesetzt werden.

    Leckstellen dürfen bei unter Druck stehenden Hydrauliksystemen nicht mit der Hand gesucht werden.

  • Für welche Betriebe sind digitale Hydraulik-Prüfkoffer besonders sinnvoll?

    Die Prüfkoffer eignen sich insbesondere für:

    • Landmaschinenwerkstätten
    • Baumaschinenservice
    • Nutzfahrzeugwerkstätten
    • Forstmaschinenservice
    • Kommunaltechnik
    • Flurförderzeug-Service
    • Hydraulik-Servicebetriebe
    • mobile Kundendiensttechniker
    • industrielle Instandhaltung

    Besonders sinnvoll sind sie dort, wo regelmäßig Hydraulikdrücke an unterschiedlichen Maschinen und Messstellen geprüft werden müssen.

    Weitere Mess- und Diagnoselösungen finden Sie unter Prüf- und Diagnosegeräte für Hydrauliksysteme.

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