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Prüf- und Diagnosegeräte für Kraftstoffsysteme
Prüf- und Diagnosegeräte für Kraftstoffsysteme

Prüf- und Diagnosegeräte für Kraftstoffsysteme

Kraftstoffdruck, Common Rail, Injektoren und Tanksysteme professionell prüfen!

Moderne Kraftstoffsysteme stellen hohe Anforderungen an Förderung, Druckregelung, Einspritzung, Rücklauf, Dichtheit und Kraftstoffqualität. Fehler in einem dieser Bereiche können unter anderem zu Startproblemen, Leistungsverlust, unruhigem Motorlauf, erhöhtem Verbrauch oder Fehlereinträgen im Motorsteuergerät führen.

Autotestgeräte Leitenberger bietet professionelle Prüf-, Diagnose- und Servicegeräte für Kraftstoffsysteme von Benzin- und Dieselmotoren.

Das Produktspektrum umfasst unter anderem Geräte zur:

  • Messung von Kraftstoff-Vorförder- und Systemdruck
  • Prüfung von Benzin-Direkteinspritzsystemen (GDI)
  • Common-Rail-Hochdruckprüfung
  • Rücklaufmengen- und Rücklaufdruckprüfung von Common-Rail-Injektoren
  • manuellen und automatisierten Injektorprüfung
  • Entlüftung von Dieselkraftstoffsystemen
  • Identifikation und Beurteilung von Kraftstoffen
  • Dichtigkeitsprüfung von Kraftstoff-Tanksystemen
  • Absaugung und Förderung von Kraftstoffen
  • Messung von Kraftstoffdurchfluss und Kraftstoffverbrauch

Je nach Fehlerbild können mehrere Prüfverfahren miteinander kombiniert werden. So sollte beispielsweise bei einem Common-Rail-System nicht ausschließlich der Raildruck betrachtet werden: Auch ein unzureichender Vorförderdruck, Luft im Kraftstoffsystem oder eine auffällige Injektor-Rücklaufmenge können dazu führen, dass der erforderliche Hochdruck nicht erreicht wird.

Mit analogen und digitalen Messgeräten, Mehrmarken-Adaptersätzen, Injektorprüfständen und speziellen Servicegeräten unterstützt Leitenberger Kfz-Werkstätten, Motoreninstandsetzung, Prüfstände, Entwicklung und Fahrzeughersteller bei der systematischen Diagnose von Kraftstoffsystemen.

Häufig gestellte Fragen zu Kraftstoffsystemen und deren Diagnose

Moderne Kraftstoffsysteme bestehen aus zahlreichen Komponenten für Förderung, Druckregelung, Einspritzung, Rücklauf und Tankentlüftung. Je nach Fahrzeug und Einspritzsystem können dabei sehr unterschiedliche Drücke und Prüfverfahren erforderlich sein. Hier beantworten wir häufige Fragen zur professionellen Diagnose von Kraftstoffsystemen in Kfz-Werkstätten.

  • Welche Prüfungen können an einem Kraftstoffsystem durchgeführt werden?

    Die erforderliche Prüfung hängt vom Fahrzeug, vom Einspritzsystem und vom jeweiligen Fehlerbild ab.

    Zu den typischen Diagnoseverfahren gehören unter anderem:

    • Messung des Kraftstoff-Vorförderdrucks
    • Druck- und Vakuumprüfung im Niederdruckbereich
    • Common-Rail-Hochdruckprüfung
    • Rücklaufmengenprüfung der Injektoren
    • Rücklaufdruckmessung bei geeigneten Common-Rail-Injektoren
    • Prüfung von Injektoren und Einspritzdüsen
    • Dichtigkeitsprüfung von Leitungen und Tanksystemen
    • Kraftstoffidentifikation
    • Prüfung des Kraftstoffflusses auf Luftblasen
    • Messung des Kraftstoffverbrauchs

    Durch die Kombination mehrerer Prüfverfahren lässt sich die Ursache eines Kraftstoffsystemfehlers gezielter eingrenzen.

  • Was ist der Unterschied zwischen Niederdruck und Hochdruck im Kraftstoffsystem?

    Im Niederdruckbereich wird der Kraftstoff vom Tank zur Hochdruckpumpe beziehungsweise zur Einspritzanlage gefördert. Die dafür erforderlichen Drücke sind vergleichsweise niedrig und unterscheiden sich je nach Fahrzeug und Kraftstoffsystem.

    Bei einem Common-Rail-Dieselsystem erzeugt anschließend die Hochdruckpumpe einen erheblich höheren Kraftstoffdruck. Der verdichtete Kraftstoff wird im Rail gespeichert und von dort an die einzelnen Injektoren verteilt.

    Für beide Bereiche werden unterschiedliche Messgeräte und Anschlüsse benötigt. Ein Niederdruck-Prüfgerät darf deshalb nicht zur Messung des Common-Rail-Hochdrucks eingesetzt werden.

  • Wie wird ein Common-Rail-System geprüft?

    Bei der Diagnose eines Common-Rail-Systems können mehrere Prüfungen miteinander kombiniert werden.

    Die Common-Rail-Hochdruckprüfung zeigt, ob die Hochdruckpumpe und das System den erforderlichen Raildruck aufbauen.

    Eine Rücklaufmengenprüfung ermöglicht den Vergleich der Kraftstoffrücklaufmengen einzelner Injektoren.

    Bei bestimmten Injektorsystemen kann zusätzlich der Rücklaufdruck geprüft werden.

    Ergänzend sollte auch die Kraftstoffversorgung im Niederdruckbereich kontrolliert werden. Denn ein zu niedriger Vorförderdruck, Luft im Kraftstoffsystem oder eine eingeschränkte Kraftstoffzufuhr können ebenfalls dazu führen, dass der erforderliche Raildruck nicht erreicht wird.

  • Was kann die Ursache sein, wenn ein Dieselmotor schlecht oder gar nicht startet?

    Startprobleme können zahlreiche Ursachen haben. Im Kraftstoffsystem kommen unter anderem folgende Fehlerquellen infrage:

    • unzureichender Vorförderdruck
    • Luft im Kraftstoffsystem
    • eingeschränkter Kraftstofffilter
    • undichte Kraftstoffleitung
    • fehlerhafte Förderpumpe
    • unzureichender Raildruck
    • verschlissene beziehungsweise fehlerhafte Injektoren
    • zu hohe Rücklaufmenge eines oder mehrerer Injektoren
    • fehlerhafte Druckregelung
    • Kraftstoff mit ungeeigneter Qualität

    Deshalb sollte nicht ausschließlich der Fehlerspeicher ausgewertet werden. Mechanische Druck-, Durchfluss- und Rücklaufprüfungen können zusätzliche Informationen über den tatsächlichen Zustand des Kraftstoffsystems liefern.

  • Warum ist die mechanische Kraftstoffdruckmessung trotz Fahrzeugdiagnose sinnvoll?

    Das Motorsteuergerät ermittelt viele Druckwerte über elektronische Sensoren. Diese Werte sind für die Diagnose sehr hilfreich, beruhen jedoch auf der korrekten Funktion von Sensor, Verkabelung und Steuergerät.

    Eine separate mechanische beziehungsweise unabhängige Druckmessung kann deshalb sinnvoll sein, wenn ein angezeigter Druckwert unplausibel erscheint oder zwischen tatsächlichem Systemdruck und Sensorsignal unterschieden werden soll.

    Welche Messmethode verwendet werden kann, hängt vom jeweiligen Kraftstoffsystem und den Herstellervorgaben ab.

  • Was zeigt eine Rücklaufmengenprüfung bei Common-Rail-Injektoren?

    Während des Betriebs fließt ein Teil des Kraftstoffs aus dem Injektor über die Rücklaufleitung zurück.

    Bei der Common-Rail-Rücklaufmengenprüfung werden die Rücklaufmengen der einzelnen Injektoren erfasst und miteinander beziehungsweise mit den Herstellervorgaben verglichen.

    Deutlich abweichende Rücklaufmengen können auf einen fehlerhaften oder verschlissenen Injektor hinweisen.

    Eine Rücklaufmengenprüfung ersetzt jedoch nicht jede andere Injektorprüfung. Für eine umfassende Beurteilung können weitere Prüfverfahren oder ein Injektorprüfstand erforderlich sein.

  • Was ist der Unterschied zwischen Rücklaufmenge und Rücklaufdruck?

    Bei der Rücklaufmengenprüfung wird gemessen, welches Kraftstoffvolumen über den Rücklauf eines Injektors zurückfließt.

    Bei der Rücklaufdruckmessung wird dagegen der Druck im Rücklauf des Injektors geprüft.

    Beide Messgrößen beantworten unterschiedliche diagnostische Fragen und sollten nicht miteinander verwechselt werden.

    Insbesondere bei bestimmten Piezo-Common-Rail-Injektoren kann ein definierter Rücklaufdruck für die Funktion und Diagnose relevant sein.

  • Wie lässt sich Luft im Kraftstoffsystem erkennen?

    Luft kann beispielsweise durch Undichtigkeiten auf der Saugseite, fehlerhafte Anschlüsse, einen Filterwechsel oder ein vollständig entleertes Kraftstoffsystem eindringen.

    Mit geeigneten Prüfgeräten mit transparentem Prüfblock beziehungsweise Sichtstrecke lässt sich der Kraftstofffluss beobachten. Dadurch können Luftblasen im Kraftstoff sichtbar gemacht werden.

    Zusätzlich können Druck- und Vakuummessungen helfen, die Ursache im Kraftstoffversorgungssystem einzugrenzen.

  • Wann muss ein Dieselkraftstoffsystem entlüftet werden?

    Eine Entlüftung kann insbesondere nach Arbeiten erforderlich sein, bei denen Luft in das Kraftstoffsystem gelangt ist.

    Dazu gehören beispielsweise:

    • Kraftstofffilterwechsel
    • Arbeiten an Kraftstoffleitungen
    • Austausch von Pumpen oder Komponenten
    • vollständiges Leerfahren beziehungsweise Entleeren des Systems
    • Reparaturen am Kraftstoffsystem

    Bei modernen Common-Rail-Systemen sollte der vom Fahrzeughersteller vorgegebene Entlüftungsablauf eingehalten werden.

  • Welche Sicherheitsregeln gelten bei Arbeiten an Common-Rail-Systemen?

    Common-Rail-Systeme arbeiten mit extrem hohen Kraftstoffdrücken. Unter hohem Druck austretender Kraftstoff kann schwere Verletzungen verursachen.

    Hochdruckleitungen oder andere druckführende Komponenten dürfen deshalb nicht unkontrolliert geöffnet werden. Vor Anschluss, Ausbau oder Prüfung müssen das System entsprechend den Herstellervorgaben drucklos gemacht und die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

    Es dürfen ausschließlich Messgeräte, Leitungen und Adapter verwendet werden, die für den jeweiligen Druckbereich vorgesehen sind.

  • Welche Kraftstoff-Prüfausrüstung eignet sich für meine Werkstatt?

    Die Auswahl sollte sich am Fahrzeugbestand und den regelmäßig auftretenden Diagnoseaufgaben orientieren.

    Für Mehrmarkenwerkstätten sind insbesondere folgende Prüfbereiche interessant:

    • Kraftstoff-Niederdruck und Vorförderdruck
    • Common-Rail-Hochdruck
    • Common-Rail-Rücklaufmenge
    • Injektorprüfung
    • Kraftstoffidentifikation
    • Diesel-Entlüftung
    • Tanksystem-Dichtigkeitsprüfung

    Werkstätten mit einem Schwerpunkt auf Diesel- und Common-Rail-Fahrzeugen profitieren häufig von einer Kombination aus Hochdruck-, Niederdruck- und Injektor-Prüfgeräten.

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