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Prüf- und Diagnosegeräte für Kraftstoffsysteme

Injektorprüfstände für Diesel- und Benzininjektoren

Common-Rail- und GDI-Injektoren automatisiert prüfen !

Professionelle Injektorprüfstände ermöglichen eine deutlich umfassendere Prüfung moderner elektronisch angesteuerter Einspritzsysteme als einfache manuelle Einspritzdüsen-Testgeräte.

Autotestgeräte Leitenberger bietet kompakte Prüfstandslösungen für:

  • Diesel-Common-Rail-Injektoren
  • Common-Rail-Hochdruckpumpen
  • Benzin-Direkteinspritz-Injektoren (GDI)
  • Einzel- und Mehrfachprüfung von Injektoren

Je nach Prüfstand sind automatisierte Prüfabläufe, unterschiedliche Druckbereiche und gespeicherte Prüfpläne verfügbar.

Die aktuelle Produktpalette reicht von kompakten Basislösungen für einzelne Injektoren bis zu leistungsfähigen Prüfständen für mehrere Common-Rail-Injektoren beziehungsweise Hochdruckpumpen mit Prüfdrücken bis 2.800 bar.

Die Prüfstände eignen sich insbesondere für Kfz-Werkstätten, Diesel- und Motoreninstandsetzung, Injektorservice, Entwicklung und Qualitätssicherung.

Häufig gestellte Fragen zu Injektorprüfständen

Professionelle Injektorprüfstände ermöglichen die automatisierte Prüfung moderner Diesel-Common-Rail- und Benzin-Direkteinspritzinjektoren unter definierten Bedingungen. Je nach Prüfstand können einzelne oder mehrere Injektoren geprüft, Messergebnisse mit hinterlegten Referenzwerten verglichen, Prüfberichte erstellt und bestimmte Injektortypen codiert werden.

  • Was ist ein Injektorprüfstand?

    Ein Injektorprüfstand ist ein stationäres Prüfgerät zur kontrollierten und reproduzierbaren Prüfung von Einspritzinjektoren außerhalb des Fahrzeugs.

    Im Gegensatz zu einfachen manuellen Einspritzdüsen-Testgeräten erzeugt ein automatisierter Prüfstand definierte Prüfbedingungen und steuert moderne Injektoren entsprechend des gewählten Prüfablaufs an.

    Je nach Ausführung können Diesel-Common-Rail-Injektoren, Benzin-Direkteinspritzinjektoren oder zusätzliche Komponenten wie Common-Rail-Hochdruckpumpen geprüft werden.

  • Welche Injektoren können mit einem professionellen Prüfstand getestet werden?

    Das hängt von der Ausführung des Prüfstands ab.

    Leitenberger bietet Systeme für moderne Common-Rail-Dieselinjektoren verschiedener Hersteller, darunter beispielsweise:

    • Bosch
    • Delphi
    • Denso
    • Siemens / VDO / Continental
    • Piezo-Injektoren

    Für Benzinmotoren stehen separate Prüfstände für Benzin-Direkteinspritzung beziehungsweise GDI zur Verfügung.

    Dazu gehören je nach System beispielsweise Injektoren aus CGI-, G-DI-, FSI- und TSI-Anwendungen.

    Vor der Auswahl eines Prüfstands sollte deshalb der tatsächlich zu bearbeitende Fahrzeug- und Injektorbestand betrachtet werden.

  • Welche Prüfungen kann ein Injektorprüfstand durchführen?

    Der genaue Prüfumfang hängt vom Prüfstand, Injektortyp und hinterlegten Prüfplan ab.

    Bei automatisierten Systemen können unter definierten Bedingungen unter anderem verschiedene Eigenschaften eines Injektors geprüft werden.

    Dazu können je nach System gehören:

    • Einspritzverhalten bei unterschiedlichen Betriebspunkten
    • Einspritzmenge
    • Rücklaufmenge
    • Dichtheit
    • Spritz- beziehungsweise Sprühbild
    • elektrische Ansteuerung
    • Reaktionsverhalten
    • Funktion bei unterschiedlichen Drücken

    Die Messwerte können anschließend mit hinterlegten Referenz- beziehungsweise Prüfwerten verglichen werden.

  • Was ist der Unterschied zwischen einem manuellen Injektor-Testgerät und einem Injektorprüfstand?

    Ein manuelles Einspritzdüsen-Testgeräteignet sich vor allem für mechanisch-hydraulische Prüfungen wie Öffnungsdruck, Spritzbild, Dichtheit und Schnarreigenschaft.

    Ein automatisierter Injektorprüfstand steuert dagegen moderne elektronische Injektoren gezielt an und kann unterschiedliche Betriebszustände simulieren.

    Dadurch lassen sich Injektoren wesentlich umfassender und reproduzierbarer beurteilen.

    Für klassische mechanische Einspritzdüsen kann ein manuelles Prüfgerät ausreichend sein. Für eine detaillierte Prüfung moderner Common-Rail- oder GDI-Injektoren ist dagegen ein entsprechender automatisierter Prüfstand erforderlich.

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Diesel-Common-Rail- und einem Benzin-GDI-Prüfstand?

    Beide Systeme prüfen direkt einspritzende Injektoren, sind jedoch auf unterschiedliche Kraftstoffe, Drücke, Injektortechnologien und Prüfabläufe ausgelegt.

    Diesel-Common-Rail-Systeme arbeiten mit besonders hohen Einspritzdrücken. Entsprechend erreichen Leitenberger-Dieselprüfstände je nach Modell Prüfdrücke bis 2.800 bar beziehungsweise sind für Systeme bis 3.000 bar ausgelegt.

    Benzin-GDI-Prüfstände sind dagegen speziell für moderne Benzin-Direkteinspritzinjektoren vorgesehen. Je nach Leitenberger-System stehen beispielsweise Ausführungen mit 450, 650 oder bis zu 1.200 bar zur Verfügung.

    Der verwendete Prüfstand muss immer ausdrücklich für den betreffenden Injektor- und Kraftstofftyp geeignet sein.

  • Können mehrere Injektoren gleichzeitig geprüft werden?

    Ja. Je nach Prüfstand können ein einzelner oder mehrere Injektoren gleichzeitig geprüft werden.

    Ein Einzelinjektor-Prüfstand eignet sich besonders für Werkstätten mit geringerem Prüfvolumen oder für die detaillierte Bearbeitung einzelner Injektoren.

    Prüfstände für bis zu vier Injektoren erhöhen den Durchsatz und ermöglichen die parallele Prüfung mehrerer Injektoren eines Motors.

    Leitenberger bietet sowohl Diesel-Common-Rail- als auch Benzin-GDI-Systeme für bis zu vier Injektoren an.

  • Welche Vorteile bietet ein automatischer Prüfdurchlauf?

    Ein automatisierter Prüfdurchlauf führt definierte Prüfsequenzen reproduzierbar durch.

    Dadurch müssen Druck, Ansteuerung und einzelne Testschritte nicht bei jeder Prüfung manuell eingestellt werden.

    Zu den Vorteilen gehören insbesondere:

    • wiederholbare Prüfbedingungen
    • geringerer Bedienereinfluss
    • schnellerer Prüfablauf
    • Vergleich mit hinterlegten Referenzwerten
    • standardisierte Dokumentation
    • einfachere Beurteilung mehrerer Injektoren

    Gerade bei regelmäßigem Injektorservice kann dies den Werkstattablauf deutlich vereinfachen.

  • Warum sind hinterlegte Injektor-Prüfwerte wichtig?

    Ein Messwert ist nur dann aussagekräftig, wenn bekannt ist, welcher Wert für den jeweiligen Injektortyp und Prüfpunkt vorgesehen ist.

    Deshalb verfügen automatisierte Prüfstände über Datenbanken mit Referenz- und Prüfwerten.

    Die Leitenberger-Prüfstände verfügen je nach System über mehr als 2.000 hinterlegte Injektor-Referenz- beziehungsweise Prüfwerte und eine Aktualisierungsfunktion für Software und Datenbank.

    Damit kann der ausgewählte Injektor anhand eines definierten Prüfplans beurteilt werden.

  • Können Injektoren nach der Prüfung codiert werden?

    Bei bestimmten Injektoren und Prüfständen ja.

    Moderne Injektoren können individuelle Korrektur- beziehungsweise Codierwerte besitzen, die nach Herstellung, Prüfung oder Instandsetzung relevant sind.

    Je nach Leitenberger-Prüfstand stehen beispielsweise Codierungsfunktionen für Systeme von Delphi, Bosch, Denso oder Siemens/VDO zur Verfügung.

    Die verfügbaren Codierverfahren und Lizenzen sind modellabhängig und müssen bei der Auswahl des Prüfstands berücksichtigt werden.

  • Was bedeutet IMA-, ISA-, C2i-, C3i- oder QR-Codierung?

    Dabei handelt es sich um hersteller- beziehungsweise systemspezifische Verfahren zur Kennzeichnung von Injektoreigenschaften beziehungsweise Korrekturwerten.

    Je nach Injektorsystem können nach einer Prüfung oder Instandsetzung neue beziehungsweise überprüfte Codierwerte benötigt werden.

    Diese Werte werden anschließend nach Herstellervorgabe im Fahrzeug beziehungsweise Motorsteuergerät hinterlegt.

    Welche Codierfunktion erforderlich ist, hängt vom Injektorhersteller und Injektortyp ab.

  • Kann ein Prüfstand auch das Spritzbild eines modernen Injektors darstellen?

    Bei dafür ausgestatteten Prüfständen ja.

    Leitenberger bietet beispielsweise Prüfstände mit beleuchteter Druck-Spritzkammer an. Dadurch kann das Sprüh- beziehungsweise Spritzbild während der Prüfung visuell beurteilt werden.

    Je nach System können dadurch auch Mehrfacheinspritzungen beobachtet und Auffälligkeiten wie ein ungleichmäßiges Spritzbild, Undichtheit oder zugesetzte Düsenöffnungen erkannt werden.

    Die geschlossene Prüfkammer reduziert gleichzeitig den Austritt von Sprühnebel.

  • Warum wird bei einem Injektorprüfstand spezielle Prüfflüssigkeit verwendet?

    Ein Prüfstand benötigt ein definiertes und sauberes Prüfmedium, damit Messergebnisse reproduzierbar bleiben und empfindliche Komponenten nicht durch Verunreinigungen beschädigt werden.

    Bei den Leitenberger-Prüfständen wird die Prüfflüssigkeit im System gefiltert; bei den DISU/GISU-Systemen ist beispielsweise eine Filterung bis 2 µm vorgesehen.

    Je nach System stehen außerdem spezielle Prüf- und Reinigungsflüssigkeiten als Zubehör zur Verfügung.

    Die vom Prüfstandhersteller vorgeschriebenen Medien müssen verwendet und entsprechend den Wartungsvorgaben behandelt werden.

  • Warum ist die Sauberkeit bei Common-Rail-Injektoren besonders wichtig?

    Moderne Injektoren verfügen über sehr kleine hydraulische und mechanische Funktionsbereiche.

    Verunreinigungen können Düsenöffnungen, Ventile und weitere Präzisionsbauteile beeinflussen und dadurch sowohl den Injektor als auch das Prüfergebnis beeinträchtigen.

    Deshalb sind saubere Prüfflüssigkeit, geeignete Filterung, saubere Adapter und kontrollierte Arbeitsbedingungen ein wesentlicher Bestandteil einer professionellen Injektorprüfung.

  • Können mit einem Injektorprüfstand auch Common-Rail-Hochdruckpumpen geprüft werden?

    Mit bestimmten Prüfstandsausführungen ja.

    Leitenberger bietet beispielsweise einen Diesel-Prüfstand an, der neben bis zu vier Common-Rail-Injektoren auch eine Common-Rail-Hochdruckpumpe prüfen kann.

    Damit kann eine spezialisierte Dieselwerkstatt sowohl Injektoren als auch weitere Komponenten des Hochdrucksystems auf einem entsprechend ausgestatteten Prüfstand bearbeiten.

    Bei einfacheren Injektorprüfständen ist diese Funktion nicht enthalten.

  • Was ist der Vorteil eines Prüfberichts?

    Ein Prüfbericht dokumentiert die durchgeführten Tests und die ermittelten Ergebnisse.

    Das ist insbesondere hilfreich für:

    • Kundenkommunikation
    • Vorher-/Nachher-Vergleiche
    • Qualitätskontrolle
    • Instandsetzungsdokumentation
    • Reklamationsbearbeitung
    • interne Nachverfolgbarkeit

    Bei entsprechend ausgestatteten Leitenberger-Prüfständen können Prüfberichte elektronisch gespeichert, ausgegeben oder versendet werden.

  • Welcher Injektorprüfstand ist für meine Werkstatt der richtige?

    Die Auswahl hängt vor allem vom tatsächlichen Einsatzprofil ab.

    Wichtige Fragen sind:

    • Diesel-Common-Rail oder Benzin-GDI?
    • ein oder mehrere Injektoren gleichzeitig?
    • Pkw oder zusätzlich Nutzfahrzeuge, Landwirtschaft und Industrie?
    • welche Injektorhersteller müssen abgedeckt werden?
    • werden aktuelle Euro-6-Injektoren geprüft?
    • ist Injektorcodierung erforderlich?
    • sollen zusätzlich Hochdruckpumpen geprüft werden?
    • wie viele Injektoren werden regelmäßig bearbeitet?
    • sind Prüfberichte und Datenverwaltung erforderlich?

    Für eine Werkstatt mit gelegentlichen Einzelprüfungen kann ein kompakter Basisprüfstand ausreichend sein.

    Für einen spezialisierten Injektorservice oder einen Betrieb mit hohem Durchsatz sind dagegen automatisierte Mehrfachprüfstände mit umfangreicher Datenbank, Codierfunktionen und Erweiterungsmöglichkeiten sinnvoller.

  • Wann lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Injektorprüfstands?

    Ein eigener Prüfstand kann wirtschaftlich interessant sein, wenn regelmäßig Injektoren diagnostiziert, instand gesetzt oder geprüft werden und diese Arbeiten ansonsten extern vergeben werden müssten.

    Neben der reinen Anzahl der Prüfungen sollten dabei auch berücksichtigt werden:

    • bisherige Fremdprüfkosten
    • Versand- und Wartezeiten
    • Arbeitszeit
    • gewünschte Reparaturtiefe
    • Kundenstruktur
    • benötigter Injektorumfang
    • Investitions- und Betriebskosten
    • Schulungsaufwand

    Für eine reine allgemeine Werkstatt mit wenigen Injektorprüfungen kann eine Vorprüfung über Rücklaufmenge und andere Fahrzeugdiagnosen wirtschaftlicher sein.

    Ein spezialisierter Diesel-, Einspritz- oder Motoreninstandsetzungsbetrieb kann dagegen erheblich stärker von einem eigenen Prüfstand profitieren.

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